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Laïka Fatien
ist eine Sängerin mit einer außergewöhnlichen Kapazität für die Interpretation. Ihre Stimme ist elegant, sinnlich und voll und mit ihr zollt sie Billie Holiday ihren ganz persönlichen Tribut bei der Präsentation seines Albums Misery.
Laïka Fatien, die in ihrem Repertoir Themen von Wayne Shorter, Joe Henderson oder Nicholas Payton beinhaltet, präsentiert Lieder, die aus einem Zusammentreffen mit dem Theaterdirektor Philippe Adrien entstanden sind, der ihr vor ein paar Jahren vorgeschlagen hatte, die Existenz von Billie in Szene zu setzen, wenn auch mit einigen originellen Änderungen.
Fern der Miserie einer Frau, die von Einsamkeit und Drogen geprägt ist, war Laïka Fatien seit Ihrer Jugend fasziniert von den Texten die Billie interpretierte. Man braucht sie bloß zu hören, wenn sie Strange Fruit (ein Schrei gegen die taurige Lynchjustiz von Farbigen in den U.S.A.), Don't Explain oder Misery ihre Stimme verleiht, um zu verstehen, bis zu welchem Punkt die Französin die Geschichten dieser Melodien aus den 40er Jahren zu ihren eigenen gemacht hat.
Wenn die Klassiker des Jazz wieder in Mode sind, macht Laïka das auf ihre Art, indem sie der Auswahl der Lieder, die sie auf der Bühne interpretiert ihre besondere Note gibt (Lover come back to me, You can't lose a broken heart oder dieses Juwel How deep is the ocean, um nur einige Beispiele zu geben) und die aus ihrem Munde komplett neu erscheinen. (Info Cultura/12.04.10/AAR)
















